Unsere Leseempfehlung

Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

Susann Pàsztor

 

Kiepenheuer&Witsch 2017, 288 Seiten
ISBN 978-3462048704

 

Fred ist alleinerziehender Vater des dreizehnjährigen Phils. Er hat sich ein Jahr lang zum ehrenamtlichen Sterbebegleiter ausbilden lassen. Aufgeregt und unsicher verabredet er sich mit der 60-jährigen Karla, seinem ersten ‚Fall’. Karla leidet an Bauchspeicheldrüsenkrebs und hat laut Aussage ihres Arztes noch ein halbes Jahr zu leben. Fred versucht mit all seinem in der Ausbildung erlernten Wissen eine Annäherung, doch Karla erweist sich als eigensinnig und abweisend. Nach einem kläglich missratenen Versuch Karla mit ihrer Schwester zu versöhnen hat eine Zeit lang nur noch Phil, der Karlas Konzertfotografien archiviert, Zutritt zu ihr. Schließlich geling es Fred aber doch ein Team zu organisieren, das Karla in ihren letzten Tagen begleitet. Als sie stirbt, hat sich nicht nur die Beziehung Freds zu Karla zum Positiven entwickelt, auch die Vater-Sohn-Verbindung und das schwierige Verhältnis von Phil zu seiner entfernt lebenden Mutter hat sich entspannt.

 

Susann Pàsztor ist es gelungen einen Roman über das Sterben ohne Schwere und Düsternis zu schreiben. Die Situation wird nicht verharmlost, aber dennoch unaufgeregt und mit manch humorvollen Situationen beschrieben. Zurecht hat dieses Buch den Evangelischen Buchpreis 2018 - einen Preis der jährlich von LeserInne vergeben wird - erhalten!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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