Konfirmandenunterricht an der Andreaskirche

In der Konfirmandenzeit geht es zuallererst darum, miteinander über Gott und über uns selbst nachzudenken. Das ist eine sehr persönliche Sache. Menschen leben und glauben sehr unterschiedlich. Jede und jeder soll Raum bekommen, sich ein eigenes Bild vom Glauben zu machen. Auf der anderen Seite kann das, was andere Menschen denken und die Art wie sie leben, hilfreich für uns sein.

Im Konfi-Unterricht begegnen wir Menschen aus unserer Gemeinde , um miteinander und voneinander zu lernen. Und wir lernen zentrale christliche Glaubenstraditionen kennen: Texte aus der Bibel, Glaubensbekenntnis, Menschen, die „Vorbilder“ des Glaubens waren.

Der Konfirmandenunterricht findet in Gruppen statt. Wir treffen uns einmal in der Woche dienstags oder donnerstags für 90 Minuten in einer kleinen Gruppe im Gemeindehaus. Ab und zu beteiligen wir uns mit dem, was wir in der Gruppe gemacht haben, an der Gestaltung eines Gottesdienstes. Wir unternehmen miteinander Freizeiten und Ausflüge und besuchen Gruppen und Aktivitäten der Gemeinde.

Wer sich zum Konfi-Unterricht anmeldet, verpflichtet sich dazu, regelmäßig am wöchentlichen Unterricht teilzunehmen, einmal im Monat einen Gottesdienst in der Andreaskirche zu besuchen sowie an unseren Ausflügen und einer Freizeit teilzunehmen. Bestandteil des Unterrichts ist ein Diakonie- oder Gemeindepraktikum, wo die Konfirmanden einige Male in einem Bereich der Gemeinde mitarbeiten z.B. in der Kinderkirche, alte Menschen besuchen oder in der KiTa mithelfen.

Der Konfi-Unterricht bereitet auf die Konfirmation vor. Konfirmation bedeutet, sich zu einem Leben als Christ zu bekennen und dafür Gottes Segen und die Kraft des Heiligen Geistes zu erbitten.

Die Konfirmandenarbeit soll den Konfrimanden helfen, sich zu entscheiden, ob sie sich konfirmieren lassen wollen oder nicht. Die Konfirmandenzeit muss also nicht mit der Konfirmation abschließen, aber sie kann.