Evangelische Jugend Schildgen

Jugendgrupppen, Jugendgottesdienste, Jugendfreizeiten, Jugendkulturprojekte...

Die evangelische Andreasgemeinde und der CVJM Schildgen bieten eine Reihe an Angeboten für Jugendliche.

Jugendgruppen des CVJM und der Gemeinde

Der CVJM Schildgen und die evangelische Andreaskirche Schildgen bieten eine Reihe an Gruppen für Jugendliche.

Hier finden Sie einen Überblick über die Gruppen.

Mini-Jungschar

Jungen von 6-10 Jahren   Montag 16:30 bis 18:00

Internationale Jugendbegegnung

Seit vielen Jahren gibt es einen internationalen Jugendaustausch der Ev. Jugend Schildgen mit der Gruppe „Brücke der Freundschaft“, in der Jugendliche aus Serbien, Bosnien und Mazedonien gemeinsam für den Frieden arbeiten. Wir treffen uns immer abwechselnd in Deutschland und auf dem Balkan. Bei jeder Begegnung sind einige „alte Hasen“ dabei, die schon seit Jahren die Begegnungen mitmachen, aber es fahren auch immer wieder „neue“ Jugendliche und junge Erwachsene mit, die Lust haben daran teilzunehmen. Die Begegnungen sind immer sehr interessant und wir haben viel Spaß zusammen, weil die serbischen, bosnischen und mazedonischen Jugendlichen sehr offen und für viele Dinge zu begeistern sind.

Bericht zur Jugendbegegnung 2019

Eine erlebnisreiche gemeinsame Zeit in Köln und Wetzlar

Wir, zehn deutsche Jugendliche und die Leiter, haben uns intensiv und mit großem Einsatz auf die Jugendbegegnung dieses Jahr vorbereitet, das Programm und die Workshops geplant. Endlich, am 19. Juli war es soweit: unsere Partnerjugendlichen aus Bosnien, Serbien und Nord-Mazedonien landeten am Köln-Bonner Flughafen. Die Wiedersehensfreude war groß und auch die „neuen“ Jugendlichen wurden herzlich begrüßt. In Schildgen angekommen, gab es erst einmal ein arabisches Essen, das die deutsche Gruppe, unter Anleitung unserer teilnehmenden Jugendlichen aus Syrien und dem Irak, gekocht hatte. Gut gestärkt zogen wir dann in Odenthal im Haus Sonnenberg ein, wo wir die erste Woche wohnten. Schon nach kurzer Zeit verbrachten die Jugendlichen der verschiedenen Nationen ihre freie Zeit zusammen, man verständigte sich auf Englisch und wenn es zu schwierig wurde holte man entweder unsere Übersetzerin Ana oder einen der mazedonischen Jugendlichen, von denen einige sehr gut Deutsch sprachen, weil sie das in der Schule gelernt hatten, dazu. Unser Programm in der ersten Woche war eine vielfältige Mischung mit dem Schwerpunkt auf unserem Thema „Menschen- und Tierrechte“. Nach dem ersten Vormittag mit Kennen-Lern-Spielen folgte ein Workshop von Amnesty International zum Thema „Menschenrechte“, wir waren bei einer sehr interessanten Führung in Bonn auf dem „Weg der Demokratie“ zusammen unterwegs, eine Frau vom Tierschutzverein Kürten informierte über die Tierrechte in Deutschland und eine deutsche Teilnehmerin hatte eine informative Power-Point-Präsentation über Massentierhaltung vorbereitet. Natürlich stand auch Köln auf dem Programm, bei einer von den deutschen Teilnehmern vorbereiteten Rallye konnte man die Kölner Altstadt kennen lernen und bei einer Führung im Schokoladenmuseum etwas über fair gehandelten Kakao erfahren. Dazwischen blieb genügend Zeit zum Bummeln und Shoppen, was unsere Gäste vom Balkan sehr genossen. Da es sehr heiß war in dieser Woche, war der Besuch im Zoo in Gelsenkirchen leider etwas anstrengend und die Tiere hielten sich überwiegend innen oder in ihren Höhlen auf, nichts desto trotz, war es interessant. Ein Highlight dieser Woche war der von den deutschen Teilnehmern, zusammen mit AI und Pfarrer Manderla gestaltete Gottesdienst über „Menschenrechte“. Viele unserer Jugendlichen fanden den Gottesdienst sehr interessant und berührend.

Die zweite Woche, in der Jugendbildungsstätte in Wetzlar, hatte den Schwerpunkt auf Gruppenaktivitäten: Kanu fahren auf der Lahn, Klettern, Flöße bauen, Geocaching. Wir hatten viel Spaß zusammen, auch wenn die meisten Jugendlichen vom Balkan zum ersten Mal mit dem Kanu unterwegs waren und das Steuern anfangs schwierig war. Ein Workshop zum Thema „Flucht und Menschenrechte“ fand allerdings noch in dieser Woche statt, neben vielen Informationen zu diesem Thema erzählten uns die vier jungen Flüchtlinge ihre Geschichte. Es war sehr bewegend und alle haben sich bei ihnen bedankt, dass sie den Mut aufbrachten uns diese Geschichte, die ja auch viele schmerzhafte Erinnerungen beinhaltet, zu erzählen.

Am Ende waren sich alle einig, dass wir eine wunderbare Begegnung zusammen erlebt hatten. Vieles, was sich „nebenbei“ ereignet, kann man in einem Artikel nicht beschreiben: die vielen Gespräche, abendliches Zusammensitzen, gemeinsame Kartenspiele, Spaziergänge. Aber gerade das, was sich „nebenbei“ ereignet, ist oft das, was eine Begegnung in ihrer Intensität ausmacht.

Jugendleiterin

Sabine Gresser-Ritter,
Tel. 0 22 02/9 89 90 04

Anmeldung zur Jugendbegegnung

Anmeldung zur Sommerfreizeit